Projekt "Junges Wohnen"

Raus aus dem „Hotel Mama“ und die Wohnung für Junge Mieter der Wohnungsgenossenschaft mitgestalten.

Die ersten eigenen vier Wände sind etwas ganz Besonderes. Ganz egal, ob man in eine WG zieht oder mit dem Freund bzw. Freundin zusammenleben will oder sogar eine Wohnung ganz für sich allein sucht, dieser Schritt das „Hotel Mama“ zu verlassen, ist für viele junge Menschen eine echte Herausforderung. Der Auszug aus dem behüteten Elternhaus birgt neben der neu gewonnenen Freiheit jedoch auch eine Menge Verantwortung, Verpflichtungen und Herausforderungen, seinen Alltag ab sofort selbst zu organisieren und zu meistern. Die ersten Erfahrungen, welche die Jugendlichen mit diesem wichtigen Thema machen, völlig gleich, ob diese gut oder schlecht sind, sind sehr wichtig und ein weiterer Schritt in Richtung des Erwachsenwerdens.
Die WGF hat den Jugendlichen der 12. Klasse des Döbelner Lessing Gymnasiums die Möglichkeit geboten, genau diese Erfahrungen sammeln zu können.
Im Rahmen des GRW-Unterrichtes (Gemeinschaftskunde/ Rechtserziehung/ Wirtschaft) bekamen die Jugendlichen die Aufgabe, sich mit dem Thema Wohnen und Leben in einer Genossenschaft auseinanderzusetzen und intensiv mit Inhalten wie z.B.

Was beinhaltet eine Hausordnung oder eine genossenschaftliche Satzung?

Wie sollte die Wohnung für verschiedenste Wohn- und Lebenskonstrukte wie z.B. einer Wohngemeinschaft gestaltet sein?

Mehrere Schüler schlossen sich in Arbeitsgruppen zusammen und traten damit in einen Wettbewerb gegeneinander an. Zwei Teams mit insgesamt 7 Jugendlichen bekamen von der WGF die Zusage, das bislang theoretische Projekt auch in die Praxis umzusetzen.
Die WGF entschied sich für zwei unterschiedliche Projet-ideen. Zum einen, die Umsetzung einer „Pärchen – Wohnung“ und zum anderen gewann der Entwurf für eine Wohngemeinschaft, dieser Grundriss kann jedoch auch von einer jungen Familie bewohnt werden.

Die Gruppen überzeugten die Mitarbeiter der Genossenschaft mit genialen Ideen. So z.B.:

Die Flure in den Wohnungen wurden verbreitert.

Der Wunsch nach einem großzügigen Bad mit einer Wanne und nicht wie vermutet mit einer Dusche, wurde umgesetzt und ausgestattet.

Die Räume der Wohnungen werden mit einem frischen und innovativen Farbkonzept gestaltet.

Ihre Ansprechpartner

Katja Näther

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